Kani Alavi wurde 1955 in Lahidjan (Nordpersien) geboren. Im Jahr 1980 zog er nach West-Berlin, wo er Freie Malerei und Visuelle Kommunikation studierte. An der East Side Gallery malte er zwei Bilder: „Es geschah im November“ sowie ein weiteres gemeinsam mit Muriel Raoux.
Alavis Bild „Es geschah im November“ zeigt seine Interpretation und Wahrnehmung der unsichtbaren Gefühle in der Nacht des Mauerfalls. Auf dem Bild, vor einem blauen Hintergrund, teilt sich die weiße Betonmauer, und eine Flut von Gesichtern strömt hindurch. Die sorgenvollen Gesichter erinnern an die Menschen, die Alavi bei der Maueröffnung 1989 am Grenzübergang Checkpoint Charlie beobachtet hatte. Das Bild soll die damalige Angst vor Veränderung und vor der Zukunft darstellen. Ursprünglich wurde es von Alavi auf Leinwand gemalt und später auf die East Side Gallery übertragen. 1996 war Alavi Mitbegründer der Künstlerinitiative East Side Gallery e. V. und ihr langjähriger Vorsitzender. Durch sein Engagement und die Initiative ist die Galerie bis heute erhalten geblieben.
Kani Alavi und Muriel Raoux: „Ohne Titel“
Weiterführende Informationen:
Informationen zu Kani Alavi und seiner Kunst finden Sie auf seiner Webseite: http://www.kanialavi.com/









































































































